INSTRUMENTALER MUSIKUNTERRICHT FÜR DAS AKKORDEON ODER DIE STEIRISCHE HARMONIKA

Sie möchten Akkordeonunterricht bzw. Ziachunterricht (Steirische Harmonika), da Sie das Instrument erlernen möchten? Dann sind Sie hier genau richtig. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie Kontakt mit uns aufnehmen können und auch Wissenswertes zum Instrument Akkordeon und Steirische Harmonika haben wir für Sie zusammengestellt.

Scheuen Sie sich nicht, sich bei uns zu melden. Nutzen Sie einfach die für Sie kostenfreie Probestunde. Danach können Sie sich in Ruhe entscheiden, ob Sie bei einem unserer Partner Musikunterricht nehmen wollen.

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WISSENSWERTES ZUM AKKORDEON

Das Akkordeon stammt aus der Familie der Harmonikas und ist ein Handzuginstrument. Es ist über den gesamten Tonumfang chromatisch. Die Erzeugung der Töne erfolgt, wie bei allen Harmonikas, mit Hilfe von frei schwingenden Stahlzungen, die über den Spielwind des Balgs angeregt werden. Entwicklungsgeschichtlich ist das Akkordeon allerdings noch ein relativ junges Instrument, wenn gleich es in China seit 3000 Jahren ein Sheng genanntes Instrument gibt, das ebenfalls über freischwingende Zungen verfügt.

In Deutschland weit verbreitet ist die Version mit Pianotasten im Diskant (rechte Hand). In anderen Ländern wie in Frankreich oder Russland, ist eine sehr intelligente Knopfanordnung im Diskant gebräuchlich. Diese gestaltet das Spiel sehr ergonomisch und lässt das leichte Greifen auch sehr weiter Intervalle zu. Dort wo das Akkordeon in der ernsten Musik eingesetzt wird, setzen sich die Knopfgriffsysteme mehr und mehr durch. Im östlich europäischen Kulturraum ist dabei ein anderes Knopfsystem gebräuchlich als im westlichen Kulturraum (Bb-Griff vs. C-Griff).
Auf dem amerikanischen Kontinent ist, wie in Deutschland, die Pianotastatatur sehr verbreitet. Bei allen Varianten, Piano- oder Knopfsystem, ist auf Zug und Druck der gleiche Ton zu hören (gleichtönig) und es verfügt über alle 12-Töne des westlichen Tonsystems (Chromatik).

Mit der linken Hand (Bassseite), sind komplette, vorprogrammierte Akkorde und zugehörige Basstöne auf den einzelnen Knöpfen verfügbar. Damit ist die in der westlichen Musik typische Bass-Akkord-Begleitung, auch für komplexere Werke, möglich. Durch das Mischen der vorhandenen vorprogrammierten Akkorde lassen sich die deutlich komplexere Akkordverbindungen erzeugen, die in der, durch den Jazz geprägten, modernen U-Musik, klanglich notwendig sind. In den letzten Jahren haben so genannte Konverter-Instrumente Einzug gehalten, die durch ein Umschalten der Bassseite ein beidhändiges polyphones Melodiespiel ermöglichen.

Auf dem südamerikanischen Kontinent ist das Akkordeon fester Bestandteil der dortigen traditionellen und populären Musik. In den vereinigten Staaten war das Instrument Ende der 50er Anfang der 60er Jahre des 20ten Jahrhunderts dabei sich auch in der Pop- und Jazzmusik durchzusetzten. Es wurde dann aber durch die Erfindung der elektrischen Orgel und Synthesizer wieder verdrängt.

Durch technische Weiterentwicklungen und den zunehmenden Einsatz in der zeitgenössischen, ernsten Musik, gewinnt das Instrument zunehmend an Bedeutung und Reputation. Astor Piazzolla hat mit seinen Kompositionen und Werken für Bandoneon, die Harmonikainstrumente auch für die ernste und populäre Musik salonfähig gemacht. Werke wie Libertango oder Oblivion sind originäre Kompositionen und fester Bestandteil unseres Musikkulturguts geworden. Akkordeonisten wie Teodoro Anzelotti, der für seine Soloeinspielung der Goldberg Variationen von Johann Sebastian Bach auf dem Akkordeon, den Klassik Echo gewonnen hat, sind Wegbereiter. Die Aufnahme des Instruments in den Wettbewerb Deutscher Musikpreis, erstmals in 2018, sorgt dafür, dass Handzuginstrumente wie Akkordeon oder Bandoneon zunehmend als vollwertige Instrumente in der E-Musik wahrgenommen werden.

Durch seine Breitbandigkeit ist das Akkordeon in allen Genres von der Volksmusik, auch der bairischen, über Weltmusik, Jazz, Rock und Pop bis zur ernsten Musik sowie der Klassik zu Hause. In Verbindung mit seiner sehr guten Transportabilität potentieren sich seine Einsatzmöglichkeiten und so mittlerweile in verschiedensten musikalischen Besetzungen im Einsatz.

 

WISSENSWERTES ZUR STEIRISCHEN HARMONIKA

Die Ziach oder Steirische, wie das Instrument in Bayern und Österreich auch genannt wird, ist ein wechseltöniges Handzuginstrument, das mit dem Akkordeon verwandt ist. Die Erzeugung der Töne erfolgt, wie bei allen Instrumenten aus der Familie der Harmonikas, mit Hilfe von frei schwingenden Stahlzungen, die über den Spielwind des Balgs angeregt werden.

Im Gegensatz zum Akkordeon ist die Tastenbelegung auf Zug und Druck unterschiedlich (wechseltönig). D.h. es klingen jeweils andere Töne, abhängig davon ob der Balg geöffnet oder geschlossen wird. Vom Tonraum ist es beschränkt auf die sieben Stammtöne der Tonleiter (ionische Skala). Wobei jede Knopfreihe in der rechten Hand (Diskant) eine Tonleiter repräsentiert. Die jeweiligen Reihen sind von Außen nach Innen im Quintfall angeordnet. So hat das Instrument in G-C-F-Bb alle Töne der vorgenannten ionischen Tonleitern verfügbar. Auf der linken Hand (Bassseite), sind komplette Dur-Akkorde und zugehörige Basstöne auf einzelnen Knöpfen verfügbar, womit die in der westlichen Musik typische Bass-Akkord-Begleitung möglich ist. Manche Instrumentenbauer stimmen auf Wunsch auch bestimmte Akkorde nach Moll, was jedoch nicht standardisiert ist.

Die Diatonische Harmonika ist zu Beginn leichter zu erlernen als das Akkordeon. Da aber ein durchgängig chromatisches Spiel nur schwierig und nur mit Sondereinbauten realisierbar ist, muss klar sein, dass das Instrument die mit normalem Aufwand spielbaren Musikstile für den Hobbymusiker einschränkt. Musikalisch komplexere Stücke einzuüben benötigen im fortgeschrittenen Stand einen deutlich höheren Übeaufwand als beim Akkordeon und werden stellenweise artistisch. Professionelle Spieler haben, teilweise mit mehr oder weniger Erfolg, versucht diese Grenzen des Instruments zu überwinden.

Durch die Anordnung der verfügbaren Töne ist die Diatonische Harmonika sehr kompakt gebaut und beinahe ideal geeignet für Volksmusik. Vor allem in der bairischen Volksmusik (Südtirol bis Bayern) hat das Instrument in den letzten Jahren sehr stark an Bedeutung gewonnen. Charakteristisch für Diatonische Harmonika sind dabei die tiefen Basstöne (im Volksmund "Saubass" genannt), die an eine Tuba erinnern.